Medizin
(Dieser Aufsatz ist im Herbst 2011 geschrieben worden)
Fortschrittliche Medizin:
Die moderne Medizin kann natürlich Einiges auf dem rein materiellen Bereich:
Da werden komplizierteste Knochenbrüche wieder repariert, mit Schrauben und mit Haken. Da werden Organe ausgetauscht, da wird das Blut transfusioniert, da werden Narkosen punktgenau gesetzt, damit die operativen Eingriffe getätigt werden können, da werden auch künstliche Maschinen eingesetzt, z.B. künstliche Herzen (!).
Es werden die Menschen immer zahlreicher, welche sagen: "Ohne diese Errungenschaften der modernen Medizin wäre ich jetzt nicht mehr am Leben."
Ich kann mir hier die bissige Bemerkung nicht verkneifen: "Vielleicht wären sie ohne die moderne Medizin ja gar nicht so krank geworden!", - wobei die Polemik darin natürlich klar ist, - ich müsste auch eher sagen, "ohne die moderne ungesunde Lebensweise, welche jedoch von der Medizin voll unterstützt wird."
Trotzdem bleibt das Fazit, dass in allem, was die reine Technik betrifft, - sozusagen nur die mechanischen "Operationen" - , dass dort die Medizin bewundernswerte Leistungen vollbringt, welche weltweit schon großen Segen über die Menschheit bringen könnte, wenn die Ausbeutung der armen Länder seitens des multinationalen Bankenkartells durch die Verschuldungspolitik dies nicht verhindern würde.
Ein Beispiel sei hier die segensreiche Tätigkeit von CBM. Hier werden einzelne Euros als Spenden erbeten, um gegen Erblindung helfen zu können, sei es nur mit Hilfe einfacher Medikamente oder einfacher Operationen:
Mit wenig Aufwand kann hier für Einzelne existentiell unglaublich viel bewirkt werden.
Ohne die Schuldenpolitik müssten diese Gelder nicht "per Mitleidsgeschäft erbettelt werden", sondern es könnten diese Dinge einfach da wo es nötig ist, durchgeführt werden, das meiste könnte einfach an Krankheiten und Leid vermieden werden.
Wenn man sieht, wieviel hunderte an Milliarden im Jahre 2008 den Banken in die gierigen Rachen geschoben worden sind: Dieses Geld geht den Menschen ab! Die Folgen sind Hunger, Krankheit, Elend.
Und jetzt (Herbst 2011) wollen die Unersättlichen noch einmal entsprechende Portionen!
Neben den so großartigen Leistungen und Errungenschaften der Medizin steht der gesundheitliche Ist-Zustand unserer Gesellschaft wie ein verkörperter Widerspruch im Raum: er ist katastrophal!
- Kaum jemand hat nicht einen oder mehrere Menschen im Verwandten- und Bekanntenkreis, die an Krebs gestorben sind, meistens nach langer, elender Krankheitszeit.
- Es grassieren, insbesondere auch bei Kindern Allergien, Neurodermitis, Unverträglichkeiten aller Arten.
- Die Situation der alten Menschen kommt einem Super-GAU gleich, da der Anteil an der Alzheimer-Demenz-Erkrankung so stark steigt, dass diese Erkrankung in den Alten- und Pflegeheimen schon den Normalfall darstellt. Nebenbei kommt den jungen Generationen wegen der umgekehrten Alterspyramide ein unter derzeitigen Verhältnissen gar nicht lösbares Pflegeproblem zu. Diese Thematik wurde am 7. Oktober 2011 in einer sehr informativen Sendung des SWR 2 dargestellt. An den Ursachen dieser fast wie aus heiterem Himmel gefallenen Krankheit wird noch herumgerätselt. Es lassen sich auch viele Faktoren erkennen. Ein Faktor wird allerdings nicht thematisiert, welcher aber für mich der entscheidende Faktor ist: die künstlichen Wetterveränderungen mittels Chemtrails. Hier findet man sehr deutliche Indizien, welche erklären könnten, warum sich diese Krankheit so explosionsartig ausbreitet, - ohne hier die Vielschichtigkeit des Problems in Abrede stellen zu wollen.
- Die in der Mitte des Lebens Stehenden sind aber auch nicht besser dran: es grassieren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stress-Erkrankungen (Burn-out-Syndrom), hinzu kommen andere psychische Probleme wie Depressionen, Essstörungen und vieles mehr, bis hin zu einer hohen Selbstmordrate.
- Nicht verschwiegen werden dürfen die vielen Unfallopfer mit Behinderungen der verschiedensten Art, dann der ständige Prozentsatz von Verletzungen und Brüchen durch alle möglichen "Unverhältnismäßigkeiten" (man beachte die neue Wortschöpfung!)
Ein neues Phänomen ist, dass immer häufiger zum Teil gravierende Erkrankungen durch Klinik-Aufenthalte bewirkt werden. Passend hierzu die Nachricht vom "Honigmann" vom 1. Februar 2012 (ganz am Schluss 11:12): http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/02/01/honigmann-nachrichten-vom-01-februar-2012/ :
11:12 Am heutigen Tage sind wieder Menschen 41 aufgrund ... von mangelnder Hyghiene in deutschen Krankenhäusern gestorben, und 46 Menschen starben heute an Ärztepfusch.
So hätten 87 Menschenleben mit einfachsten Mitteln gerettet werden können, was nur durch die Profitgier der Gesundheitsindustrie verhindert wurde.
Meine Anfrage nach der Quelle dieser Information ist leider nicht beantwortet worden.
Passend hierzu aber auch das entsprechende Thema bei einer ARD-Veranstaltung:
"Eingeliefert, ausgeliefert - wenn das Krankenhaus zum Risiko wird"
Über Patientenrechte sprechen Dagobert Lindlau, Jens Spahn, Karl Lauterbach, Caroline Beil, Roland Hetzer, Dörte Elß und Martin Karsten.
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9686142
Und das alles im wohlsituierten Deutschland! Schauen wir weltweit, so überkommt einem das Grausen! Hierzu schaue man nur [geschrieben am 1. März 2012] auf die vielen Plakate der CBM, welche bei uns in der Stadt hängen: "Wir sind 1 Milliarde" - d.h. jeder 5. Mensch ist behindert. Viele von diesen Behinderungen stammen von Verletzungen durch Waffen, welche in unseren "wohlsituierten" Ländern gebastelt wurden! Der verkörperte Widersinn!
Was ist daraus für ein Fazit zu ziehen?
Irgendetwas stimmt da nicht, - das wird man ja nicht in Abrede stellen können!
Hier soll ein einziger Gedanke als Lösungsaspekt für diesen Widerspruch hingestellt werden, - nicht als Doktor-Allwissend-Antwort, sondern als Motivation für neue Denkansätze:
Der Hauptgrund für das Desaster im Gesundheitswesen ist die materialistische Doktrin, der Mensch erschließe sich in demjenigen, was seine physische Leiblichkeit ist.
Wie diese physische Leiblichkeit zerfällt (d.h. "verwest", bzw. zu Tode kommt), darüber herrscht die beste Kenntnis. Nicht aber darüber, wie diese in ihrer Lebendigkeit und Form erhalten wird.
Dieser materialistischen Doktrin entspricht der Alltagsmaterialismus als Lebensauffassung: wenn es irgendwo "drückt", muss eine Medizin her, die dieses "Drücken" beseitigt.
Es ist ein Bequemlichkeitsdenken: der Mensch funktioniere wie eine Art Apparat: wenn dieser nicht funktioniert, dann muss irgendein Stoff her, der die Funktionalität wieder herstellt. Man könnte hierzu tausenderlei Beispiele anfügen. Ein Stichwort sind die "Antibiotika", die viel zu schnell und meistens völlig unbegründet und daher nur schädigend verschrieben werden. Das pfeifen aber inzwischen schon die Spatzen von den Dächern, weil auch die Folgeschäden langsam immer größer werden ( resistente Viren in Kliniken z.B. ).
Hier auch der Beitrag auf der ARD-Nachrichtenseite: http://www.tagesschau.de/inland/antibiotikakinder100.html
Eine aktuelle Sendung auf SWR 2 zu diesem Thema:
"Di., 03.07.2012
Wenn nichts mehr hilft –
Wenn nichts mehr hilft –Welche Folgen hat der Missbrauch von Antibiotika?
Es diskutieren:
Jörg Blech, Wissenschaftsjournalist und Publizist, "Der Spiegel", Berlin
Prof. Dr. Johannes Hübner, Infektiologe, Universitätskliniken Freiburg und München
Prof. Dr. Wilhelm Niebling, Fachbereich Allgemeinmedizin der Universität Freiburg und Hausarzt, Titisee-Neustadt
Gesprächsleitung: Eggert Blum
Die Mediziner sind beunruhigt: Immer mehr Bakterienstämme werden resistent gegen Antibiotika. Tausende von Patienten sterben deshalb jedes Jahr in deutschen Kliniken. Als Ursache der Resistenzen gilt, dass Antibiotika zu leichtfertig eingenommen und an Tiere verfüttert werden. Wie lässt sich das ändern? Antibiotika stören das „Ökosystem“ des Menschen, der mit Tausenden verschiedener Bakterienarten zusammenlebt. Forscher haben diese Mikrobenwelt jetzt entschlüsselt. Offenbar wurde die Rolle der Bakterien für die Entstehung von Krankheiten unterschätzt. Wie kann der Mensch im Gleichgewicht mit den Mikroben leben?
Buch-Tipp:
Jörg Blech: Leben auf dem Menschen. Die Geschichte unserer Besiedler. Rowohlt-Verlag 2010, 8,95 €"
In diese Richtung geht ja auch die ganze Gentechnik-Illusion, ohne Bewusstsein darüber, dass durch diese Technik die noch bestehenden Lebens- und Formkräfte nicht erhalten, sondern allein zerstört werden können, - ähnlich wie durch die Atomtechnik. -
Passend zu dem Dargestellten ist die für den 16. Januar 2012 angekündigte Sendung des SWR2: Die Abschaffung der Gesundheit –
Das Fazit ist also: die materialistische Doktrin muss durch eine Erneuerung und Erweiterung der Weltsicht überwunden werden.
Dadurch wird man den Alltagsmaterialismus langsam verwandeln, die Lebensgrundstimmung wird sich nach und nach ändern, wenn neue Zusammenhänge gesehen bzw. gedacht werden können.
Grundlagen hierzu sollen in den folgenden Unterbereichen vorgestellt und in Beiträgen und Verlinkungen nach und nach mit dem aktuellen Wissensstand verknüpft werden.
Konkretes Beispiel:
Da hier möglichst das konkrete Leben berührt werden soll, fern von aller Theorie, sei auf eine Initiative hingewiesen, die schon eine lebendige Antwort auf die beschriebenen Probleme darstellt:
Die Bediener-Mentalität im üblichen Krankenkassenbetrieb ist ein genauso großes Problem wie die materialistische Anschauung der von den Pharma-Konzernen beeinflussten Politik.
Folge ist eine unsachliche und ungerechte Förderung der Therapien und Medikamente und die Unfreiheit der Patienten, das bezahlt zu bekommen, von dem sie glauben oder sogar die Erfahrung haben, dass es ihnen am besten hilft.
Gemäß dem Leitsatz: Die Steigerung der Demokratie ist die Selbstverwaltung, ist nun eine neue Initiative gegründet worden, welche diese Selbstverwaltung an der richtigen Stelle einsetzt: eine Alternative zur Krankenversicherung.
"Die Angst vor der Willkür eines unverständlichen Systems weiche dem Vertrauen in ein tragfähiges soziales Netz."
Weitere Erläuterungen und die "Sieben Prinzipien der Solidargeemeinschaft Samarita" sind nachzulesen unter www.samarita.de